Fachsprachprüfung für Ärztinnen und Ärzte: nach Bundesland
Die Fachsprachprüfung (FSP) führt meist die Landesärztekammer durch, im Auftrag der Behörde, bei der du die Approbation beantragst. Anmeldung, Gebühr, Wartezeit und sogar der Ablauf unterscheiden sich je nach Bundesland: In manchen Ländern gibt es einen Vokabeltest, einen Arztbrief am Computer oder die Prüfung heißt anders.
| Bundesland | Prüfende Stelle | Gebühr |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Landesärztekammer Baden-Württemberg | 420 € |
| Bayern | Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) | 550 € |
| Berlin | Ärztekammer Berlin | 550 € |
| Brandenburg | Landesärztekammer Brandenburg | 487 € |
| Bremen | Ärztekammer Bremen | 530 € |
| Hamburg | Ärztekammer Hamburg | 550 € |
| Hessen | Landesärztekammer Hessen (LÄKH) | 650 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern | 700 € |
| Niedersachsen | Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) | 490 € |
| Nordrhein (NRW) | Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) | 430 € |
| Rheinland-Pfalz | Bezirksärztekammer Rheinhessen in Mainz | 470 € |
| Saarland | Landesamt für Soziales (Fachsprachtest) | – |
| Sachsen | Sächsische Landesärztekammer (SLÄK) | 590 € |
| Sachsen-Anhalt | Ärztekammer Sachsen-Anhalt | 500 € |
| Schleswig-Holstein | Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern in Rostock | – |
| Thüringen | Landesärztekammer Thüringen | 600 € |
| Westfalen-Lippe (NRW) | Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) | 400 € |
Stand der Recherche: 30.09.2026. Angaben ohne Gewähr; Quellen auf der Seite des jeweiligen Bundeslands.
So läuft die FSP meistens ab
- Arzt-Patienten-Gespräch (20 Minuten): Anamnese mit einer Schauspielpatientin oder einem Schauspielpatienten, in Laiensprache. Du erklärst auch Verdachtsdiagnose und nächste Schritte.
- Dokumentation (20 Minuten): Du hältst das Gespräch schriftlich fest, je nach Kammer als Arztbrief oder in einem vorgegebenen Formular.
- Arzt-Arzt-Gespräch (20 Minuten): Du stellst den Fall einer Ärztin oder einem Arzt vor, in Fachsprache, und beantwortest Fragen.